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SV Meppen krönt sich vor Rekordkulisse zum Pokalsieger
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SV Meppen krönt sich vor Rekordkulisse zum Pokalsieger

Autor: Niedersächsischer FV am 29.03.2024
Logo Krombacher NiedersachsenpokalDer SV Meppen ist der neue Titelträger des Krombacher Niedersachsenpokals „3. Liga & Regionalliga“. In der mit 13.041 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllten Hänsch-Arena in Meppen setzten sich die Emsländer gegen Blau-Weiß Lohne mit 2:0 (0:0) durch und sicherten sich somit die Teilnahme am DFB-Pokal 2024/25. Ein Eigentor von Lohnes Kai Westerhoff (72.) und ein später Treffer von Jonathan Wensing (90.+5.) entschieden das Finale zugunsten der Gastgeber.

Vor Anpfiff wurde zwei Sicherheitskräften der Meppener Stadion-Security in einer Schweigeminute gedacht, die nach dem Heimspiel des SV Meppen gegen Phönix Lübeck tödlich verunglückt waren, weshalb das Spiel mit drei Minuten Verzögerung angepfiffen wurde. Während bei den Gästen aus Lohne im Vergleich zur 3:4-Niederlage in Flensburg mit Leonard Bredol, Sandro Heskamp, Malte Wengerowski und Jannik Zahmel für Marc Auge, Christian Düker, Aaron Goldmann und Rilind Neziri vier neue Spieler in die Startelf rückten, schickte Meppens Übungsleiter Adrian Alipour dieselbe Elf vom 1:0-Sieg gegen Phönix Lübeck ins Rennen.

Die erste Großchance der Partie bot sich den Gästen, bei denen fünf Pokalsieger von 2022 in der Startformation von Trainer Uwe Möhrle standen: Nach einem schönen Doppelpass mit Jannik Zahmel brachte Leonard Bredol eine flache Hereingabe ins Zentrum, wo Meppen- Schlussmann Julius Pünt glänzend gegen Nico Thoben parierte und somit die sicher geglaubte Lohner Führung noch vereitelte (7.). Lohne blieb auch in der Folge griffiger und kombinierte sich, häufig über die linke Seite, nach vorne. Keine Frage, die Anfangsphase ging eindeutig an die Gäste. Die Emsländer hingegen wirkten nervös und taten sich schwer, sich vor das von Marko Dedovic gehütete Tor zu kombinieren. Halbwegs gefährlich wurden die Gastgeber nur über einen Eckball, als Bruno Soares knapp verpasste (32.).

Kurz vor der Pause kam der Amateur-Pokalsieger von 2022 erneut gefährlich vor das Meppener Tor: Leonard Bredol nahm auf der linken Angriffsseite Luca Prasse den Ball ab und brachte den Ball maßgenau auf den zweiten Pfosten, wo Julius Pünt erneut mit einem starken Reflex gegen den Kopfball von Nico Thoben rettete (45.). Mit einem aus Meppener Sicht schmeichelhaften 0:0 schickte der Unparteiische Rene-Alexander Rose die Teams in die Halbzeitpause.

Der zweite Spielabschnitt startete identisch zum ersten: Nach einem Meppener Ballverlust am eigenen Strafraum setzte Thorsten Tönnies Jannik Zahmel in Szene, der aus rund 16 Metern das Tor nur knapp verfehlte (47.). Mit Umstellung auf eine Viererkette gewann Meppen mehr Spielanteile, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erspielen. Bezeichnenderweise half den Meppenern ein Eigentor zur Führung: Luca Prasse brach auf dem rechten Flügel durch und brachte den Ball ins Zentrum, wo Lohnes Kai Westerhoff den Ball ins eigene Tor bugsierte (72.).

Der SVM blieb nach der Führung das aktivere Team: Marek Janssen tankte sich an der Grundlinie durch, scheiterte aber am wachsamen Marko Dedovic (86.). Vier Minuten später schob der Stürmer dann zur vermeintlichen Entscheidung ein, befand sich jedoch zuvor im Abseits (90.).

In der siebenminütigen Nachspielzeit sollte die endgültige Entscheidung fallen: Die Meppener setzten einen Konter gegen die samt Torhüter Dedovic aufgerückten Gäste, an dessen Ende Jonathan Wensing den Ball zum 2:0-Endstand ins leere Tor schob. (90.+5.).

Wenige Augenblicke später begannen die Feierlichkeiten in der Meppener Hänsch-Arena: Aus den Händen von NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert nahm Kapitän Willi Evseev den Pokal entgegen und streckte ihn in den Meppener Abendhimmel.

Das Spiel wurde auch im exklusiven NFV-Livestream übertragen und wurde in der Spitze von rund 8.500 Zuschauern verfolgt.



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