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Regionalliga Nord: Die zweite Runde
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Regionalliga Nord: Die zweite Runde

Autor: Stefan Freye am 04.08.2022
Logo Regionalliga NordNun geht’s weiter: Nach einem vielversprechenden Auftakt steht der 2. Spieltag der Regionalliga Nord auf dem Programm. Er ist diesmal komplett, wird also mit neun Partien durchgeführt, und allein fünf Mannschaften absolvieren dabei ihr erstes Saisonspiel.



Atlas Delmenhorst – Holstein Kiel II (Fr., 19 Uhr)
Das 1:1 in Hildesheim durfte als ordentlicher Auftakt gelten. Nun folgt für Atlas die Heimpremiere. „Wir nehmen uns für das Spiel einiges vor, und mein Ziel ist es, dass wir früh die Fans mitziehen, so können wir als Verbund das Spiel gewinnen“, sagt Atlas-Coach Key Riebau. Der Gastgeber setzt also auf seine Heimstärke und die gewohnt gute Unterstützung im Stadion an der Düsternortstraße. Sein Gegner hofft auf Einsicht. Die „Art und Weise“ der 0:4- Auftaktniederlage beim HSV II ärgerte Holstein-Trainer Sebastian Kunkel nämlich sehr. Sein Team hatte gleich zwei Platzverweise kassiert und sich allein damit aller Chancen beraubt. In Delmenhorst geht es für das Nachwuchsteam also in erster Linie um einen disziplinierten Auftritt – der Rest sollte sich für das spielerisch ambitionierte Team schon finden.

VfB Lübeck – Kickers Emden (Fr., 19.30)
Topfavorit gegen Aufsteiger – die Rollen sind klar verteilt vor diesem Duell. Zumal der Gastgeber dank eines 1:0-Erfolgs gegen den Zweitligisten Hansa Rostock im DFB-Pokal noch einmal deutlich seine Ambitionen unterstrich. Angesichts des erfolgreichen Abstechers in den Cup-Wettbewerb steht der VfB nun vor seiner Liga-Premiere. Dabei dürfte das Duell an der Lohmühle mit einer kleinen Gefahr verbunden sein: Wer erwartet nach dem Pokal-Sieg über den Zweitligisten schon einen Misserfolg gegen den Regionalliga-Aufsteiger? Natürlich setzt man beim Gast auf die Rolle als vermeintlich chancenloser Underdog. Aber die Kickers haben auch ihre eigenen Probleme. Beim 0:2 zum Auftakt gegen Weiche Flensburg hatte sich das Team zu schnell verunsichern lassen. „Wir müssen für den Klassenerhalt nicht unbedingt Weiche Flensburg hinter uns lassen. Aber wir müssen dazu kommen, einen Rückstand besser wegzustecken“, meinte Kickers-Trainer Stefan Emmerling.

SC Weiche Flensburg – Bremer SV (Sa., 13.30 Uhr)
Hinter Weiche liegt angesichts des 2:0 in Emden ein souveräner Auftritt. Dabei hätte der Vizemeister die frühe 2:0-Führung aber auch ausbauen und so für noch mehr Ruhe sorgen können. „In der zweiten Halbzeit ist Emden besser geworden, fällt hier das 1:2, kann es nochmal wacklig werden“, meinte Trainer Thomas Seeliger nach dem Auftaktsieg. Gleichwohl fahre man „frohen Mutes zurück nach Flensburg“ und erwarte „gegen den Bremer SV wieder ein schweres Spiel“. Der Gast steht nun vor einer besonderen Premiere: Nach fünf gescheiterten Anläufen in den vergangenen zehn Jahren glückte dem Bremer SV erstmals der Aufstieg in die Regionalliga Nord. Da sie gegen den FC Schalke im DFB-Pokal antreten mussten (0:5), waren die Bremer am ersten Spieltag allerdings noch anderweitig beschäftigt gewesen.

BSV Rehden – Hannover 96 II (Sa., 15 Uhr)
Auch der BSV Rehden war am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal gefordert, zog gegen den Zweitligisten SV Sandhausen aber mit 0:4 den Kürzeren. Nun geht es also in die neue Regionalliga-Spielzeit. „Wir wollen eine entspanntere Saison spielen, als es zuletzt der Fall war - je früher wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen, umso besser“, sagt Trainer Kristian Arambasic. Dabei dürfte aber gleich der erste Gegner als Herausforderung in den Waldsportstätten antreten: 96 II hatte zum Auftakt mit einem 2:0-Erfolg über Teutonia 05 Ottensen überrascht. Der Gast wird sehr selbstbewusst antreten.

SSV Jeddeloh – Eintracht Norderstedt (Sa., 16 Uhr)
Es wurde eng am Ende, aber erfolgreich war der Auftakt des SSV doch: Beim 3:2 in Drochtersen gelangen dem Team von Björn Lindemann gleich drei wichtige Punkte. „Wir wollen unsere jungen Talente weiterentwickeln, die Großen der Liga ärgern und möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, hatte der Trainer vor dem Start verkündet. Ein Anfang ist gemacht. Nun bekommt es der Gastgeber mit einem Team zu tun, dass zum eigenen Auftakt gegen den TSV Havelse mit „0:0 verloren“ hatte. Der Ausspruch kam von Eintracht-Trainer Olufemi Smith und bezog sich auf die schwere Verletzung von Mittelfeldspieler Philipp Müller, die sich mittlerweile als Riss des vorderen Kreuzbandes und des Außenmeniskus entpuppte. Abseits des Schocks hatte die Eintracht gegen den Drittliga-Absteiger aber eine ansprechende Leistung geboten. „Positiv ist, dass wir hinten die Null gehalten und ordentlich verteidigt haben“, so Smith. Auf seine Defensive kann er sich wohl auch im ersten Auswärtsspiel der Saison verlassen.

Blau-Weiß Lohne – Phönix Lübeck (So., 13 Uhr)
Auch der Gastgeber war im DFB-Pokal gefordert, und auch ihm blieb eine Überraschung verwehrt. Allerdings konnte man bei BWL schon ganz gut mit dem 0:4 gegen den Erstligisten FC Augsburg leben. Dort hat man ja ganz andere Ziele. „Wir bleiben als Aufsteiger demütig und wissen, dass uns eine brutal schwere Saison bevorsteht“, sagt Trainer Henning Rießelmann. Es ginge ausschließlich um den Klassenerhalt. Der Gast peilt dagegen einen Platz im gesicherten Mittelfeld an, erhielt insofern bereits zum Auftakt einen Dämpfer: Die Heimpremiere gegen den FC St. Pauli II ging mit 1:3 verloren. Damit ist Phönix im Duell mit dem Aufsteiger schon ein bisschen in Zugzwang. Eine weitere Niederlage würde die Gefahr eines Fehlstarts jedenfalls deutlich erhöhen.

TSV Havelse - Hamburger SV II (So., 14 Uhr)
Das 0:0 zum Auftakt in Norderstedt war ordentlich. Nun möchte der TSV die neue Liga nach einer Drittliga-Saison in der benachbarten Arena in Hannover wieder im heimischen Wilhelm-Langrehr-Stadion begrüßen. Dabei setzt der Gastgeber vermutlich auch auf die Steigerung in Norderstedt. Nachdem das Team angekommen war, lief es dort nämlich immer besser. TSV-Trainer Philipp Gasde hätte deshalb „gerne noch zehn Minuten länger gespielt“. Allerdings: Der TSV wird wohl auch zu einer guten Leistung finden müssen, vermochte der Gast doch einen richtig guten Einstand zu feiern: Der HSV II siegte bei seiner Premiere mit 4:0 gegen Holstein Kiel II und setzte sich an die Spitze der Regionalliga Nord.

Teutonia 05 Ottensen – VfV Borussia 06 Hildesheim (So., 14 Uhr)
Nach dem 0:2 bei 96 II stehen die Zeichen auf Wiedergutmachung. Zu schwach hatte sich die Teutonia im ersten Saisonspiel präsentiert. „Die erste Halbzeit war gar nichts, wir wollten ein anderes Gesicht zeigen“, meinte ihr Trainer David Bergner. Die Unzufriedenheit soll nun in eine Leistungssteigerung münden, über die nötige Qualität verfügt der ambitionierte Gastgeber ja zweifellos. Er tritt deshalb auch in der Favoritenrolle an zur Heimpremiere im Stadion Hoheluft. Der ordentliche Auftakt des Gastes vermag daran nichts zu ändern: In seinem ersten Spiel war der VfV06 nach guter Leistung zum einem 1:1 gegen Atlas Delmenhorst gekommen.

SV Werder Bremen II – SpVgg Drochtersen/Assel (So., 14 Uhr)
Nach einem spielfreien Auftakt steht nun auch der SVW vor seiner Saisonpremiere. Dabei tritt der Gastgeber wie eigentlich alle Nachwuchsteams mit einer runderneuerten Mannschaft an: Arrivierte Spieler zogen weiter, weil ihnen in Bremen der Sprung in den Profifußball versagt blieb, Talente aus der Jugend stiegen auf und unternehmen nun die ersten Schritte im Herrenfußball. Allein aus diesem Umstand bezieht das Duell einen großen Reiz. Der Gast aus Drochtersen zählt schließlich zu den erfahrensten Teams der Liga. Die Routine der Spielvereinigung vermochte einen verpatzten Auftakt aber nicht zu verhindern: Im ersten Heimspiel der Saison verlor D/A mit 2:3 gegen den SSV Jeddeloh.




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