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VfL Pinneberg - SC Victoria Hamburg 4:2 (3:1)
Verbandsliga Hamburg
Es handelte sich bei dieser Begegnung um zwei Mannschaften, die wahrlich schon bessere Zeiten erlebt haben. So galt es f√ľr beide den nur mittelm√§√üigen Saisonstart aufzubessern.

Der SC Victoria legte hierbei den besseren Start hin (1:0, 10.). Dieser Treffer verleite den Aktionen der G√§ste Sicherheit - Pinneberg fand nicht ins Spiel. Statt des m√∂glichen 0:2 fiel dann aber recht √ľberraschend der Ausgleich (26.).

Nach diesem Tor wurde die Begegnung von einer schweren Verletzung des Victorianers Mark Pomorin √ľberschattet, der zwar bei Bewusstsein war, aufgrund seiner Schmerzen aber nicht aufstehen konnte. So musste ein Rettungswagen herbeigerufen werden. Mag dieses Geschehnis zwar selten, aber doch nicht einmalig sein - war die Tatsache, dass noch ein weiterer kleiner Rettungswagen kommen musste, nun wirklich nicht die Regel. Es musste n√§mlich ein Spezialist herbeigerufen werden. Bleibt zu hoffen, dass es Mark Pomorin bald wieder besser geht.

Nach einer halbst√ľndigen Unterbrechung ging das Spiel dann weiter. Den weitaus besseren Start hatten die Gastgeber. Man konnte gar nicht unbedingt behaupten, dass der VfL nun viel besser agierte, aber man nutzte nunmehr die sich bietenden Chancen zu hundert Prozent. Mit dem Doppelschlag zum 3:1 (36., 39.) ging es dann in die (zweite) Pause.

Nach der Pause schaffte es Victoria Hamburg nicht mehr, die Pinneberger wirklich in Bedrängnis zu bringen. So gab es auf beiden Seiten noch je einen Treffer zu verzeichnen. Ein insgesamt verdienter Sieg, der aber zumindest zu Beginn auf sehr wackeligen Beinen stand.

Bert Ehm (der Coach vom SC Victoria) war √ľbrigens wieder in guter Form. Seine Zurufe waren in der gewohnten Lautst√§rke. Wer ihn kennt, wird wissen, was ich meine.

Zu erw√§hnen ist, dass der Pinneberger Anhang - wenn auch nicht gerade zahlreich - f√ľr ziemlich viel „L√§rm“ sorgte. Es war somit eine ganz gute Stimmung. Victoria-Anhang war anscheinend nicht anwesend.

4 Euro kostete der Eintritt (Stehplatz). Auf der einen Seite gibt es eine sch√∂ne √ľberdachte Sitztrib√ľne mit Sitzschalen - rechts und links davon rund zehn Treppen. Auf der anderen Seite findet man ebenfalls etwa zehn Treppen; dazu ein paar Holzb√§nke.
Verfasst am 11.09.2005 von Hamburger
Fotos: Hamburger
 

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