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DIE FUSSBALLECKE
Pascal Breier ließ mit seinem Kopfballtreffer den FC Anker jubeln
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Pascal Breier ließ mit seinem Kopfballtreffer den FC Anker jubeln

Autor: Bernhard Knothe am 22.03.2026 - 17:39
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Starke Abwehrleistung inklusive Keeper Hajo Kurth

Der FC Anker Wismar hat gegen die Lilaweißen von Tennis Borussia Berlin einen äußerst wichtigen 1:0-Heimsieg feiern können. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite markierte Pascal Breier den Siegtreffer für die Hansestädter. Es war sein achtes Saisontor. In der Partie gegen das Team aus dem Berliner Mommsenstadion musste Ankertrainer Matthias Fink mit Florian Esdorf und Lucas Meeyer auf zwei Stammspieler verzichten. Dafür rückten Eric Martin und Max Hauer in die Startelf. Esdorf und Meyer waren mit der deutschen Bundeswehrnationalmannschaft auf Tour.

Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung dieser Partie. Während die Lilaweißen nach sieben Niederlagen in der Vorwoche gegen den FC Viktoria Berlin wieder einen Sieg feiern konnten, kam das Ankerteam in den letzten vier Begegnungen nur zu zwei Unentschieden und war bis auf den elften Tabellenplatz zurückgefallen.

Torschütze Pascal Breier

Pascal Breier (hinten) erzielte das 1:0 Siegtor.

Die Hausherren begannen die Partie selbstbewusst und bereits in der zweiten Minute hatte Pascal Breier nach Eingabe von Finn Jahnke die Führung auf dem Fuß, allerdings traf er die Kugel nicht richtig. Das weckte die Gäste und ihre Fans auf und das Team von TeBe-Trainer Jeffrey Seitz konnte sich drei verheißungsvolle Chancen erspielen. In der sechsten Minute kam John Dethlefs zum Anschluss, Kurth konnte parieren, zwei Minuten später hatte sich Phillip Martens durchgetankt, scheiterte ebenfalls, wieder drei Minuten später traf John den Ball wenige Meter vor dem Tor zu schwach. Doch schon hier zeigte sich, die Ankerabwehr um einen starken Keeper Hajo Kurth wollte die Punkte in Wismar behalten. Die nächste gute Möglichkeit der Ostseestädter datiert dann aus der 34. Minute als Fröhlich den Ball von Breier noch vor der Linie abfangen konnte.

Die Hauptstädter hatten scheinbar zu viel in der ersten Hälfte investiert, so dass die Ankerelf nach dem Wechsel immer besser ins Spiel kam und auch Kurth noch zweimal glänzend parieren konnte. So war es dann wieder der unermüdlich bemühte Pascal Breier, der zusammen mit Evgeni Pataman immer wieder das Angriffsspiel des eigenen Teams ankurbelte und der die Entscheidung herbeiführen konnte. Der Ball kam vom kurz zuvor eingewechselten Lukas Schmitt gefährlich nach innen und Breier platzierte den Ball per Kopf neben dem echten Pfosten ins Netz. Eine tolle Aktion, die letztlich den auch verdienten Sieg perfekt machte.

Luis Billep im Zweikampf

Luis Billep (Nr. 21) im Zweikampf

„Erstmal freuen wir uns über die drei Punkte und dass wir endlich wieder im Stadion spielen konnten. Es war ein hartes Stück Arbeit, welches mit einer besseren Chancenverwertung früher eine ruhigere Wendung hätte nehmen können. Aber wir nehmen die drei Punkte gerne mit und konzentrieren uns jetzt voll auf das Pokalspiel am Freitag ab 19.30 Uhr beim FC Förderkader Rene Schneider in Rostock“, so Ankertrainer Matthias Fink. Nur zwei Tage später sind die Ostsestädter dann bereits wieder gefordert, dann auf dem Kunstrasenplatz im Friedrich-Ebert-Stadion bei Aufsteiger S.D. Croatia Berlin.

Etwas anders sah natürlich TeBe-Trainer Seitz die Partie. „Dieses Spiel darf man nicht verlieren.“ Diesem Fazit des Trainers wäre an sich nicht viel hinzufügen, außer, dass es das Team dennoch verloren hat, weil in erster Linie anfangs zu viele dicke Gelegenheit ausgelassen wurden. Nach der Pause boten die Hansestädter aber eine starke Partie und brachten den Sieg verdient über die Zeit.

FC Anker Wismar: Kurth – Rode, Kodanek, Hurtig, Martin (64. Schmitt) – L. Billep (46. Wallenta), Birkholz – Pataman, Jahnke (77. N. Billep), Hauer (77. Mura) – Breier. Trainer: Matthias Fink.

TeBe: Bangsow – Klawa (82. Iraki), Pourfard, Frölich, Kastrati (46. Abu Hejab) – Martens, Gencel – Kolobaric, Dethlefs (71. Emini), Jobe – Halimi (58. Moradi).

SR.: Daniel Läder, SRA: Stehen Mühlenbeck, Frank Heinze (alle LV Brandenburg)

Zuschauer: 156

Tor: 1:0 Pascal Breier (65.)


Text und Fotos: Bernhard Knothe





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