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Die Vorfreude auf den Pokalschlager in Oldenburg steigt
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Die Vorfreude auf den Pokalschlager in Oldenburg steigt

Autor: NFV am 13.03.2015
Logo Krombacher NiedersachsenpokalDie Vorfreude steigt, obwohl das mit Spannung erwartete Duell erst in gut drei Wochen stattfindet. Am 2. April 2015 wird im Oldenburger Marschwegstadion das Halbfinale im Krombacher Niedersachsenpokal zwischen dem VfB Oldenburg und dem VfL Osnabrück ausgetragen. Der Sieger dieser Begegnung qualifiziert sich für den DFB-Pokalwettbewerb 2015/16.

Für den VfB Oldenburg ist das Pokalspiel das Highlight schlechthin und auch für den VfL Osnabrück ist es keine Begegnung wie jede andere. Das wurde gestern im Medienhaus der Nordwest-Zeitung bei einer Pressekonferenz mit Vertretern beider Vereine deutlich.

Krombacher-Pokal

Mike Walpurgis (links) und Predag Uzelac blicken dem Halbfinalschlager im Krom-
bacher Niedersachsenpokal mit Spannung entgegen. Foto: Andreas Kempe

Um 17:30 Uhr soll der Pokalhit am Grün­donnerstag angepfiffen werden. Dabei war auch ein Flutlichtspiel denkbar gewesen. „Sicherlich wäre eine Anstoß­zeit um 19 Uhr noch reizvoller“, befand nicht nur VfL-Coach Mike Walpurgis. Doch trotz des früheren Spielbeginns rechnen beide Vereine mit nur wenig Einbußen. Das Stadion wird sich reichlich füllen. „Ich gehe davon aus, dass uns etwa 1500 bis 2000 Fans nach Oldenburg begleiten werden“, glaubt Lothar Gans, der sportliche Koordinator vom Drittligisten.

Im Blickpunkt wird am 2. April Addy Waku-Menga stehen. Der Torjäger vom VfL Osnabrück, der auch für den VfB Oldenburg aktiv war, kehrt an den Marschweg zurück. „Wir freuen uns natürlich, dass Addy wieder zu Hause in Osnabrück angekommen ist“, ist Lothar Gans froh über die Heimkehr des Stürmers. „Addy ist ein Wohlfühl-Fußballer und das merkt man ihm auch an. Für ihn als Spieler und als Mensch war der Wechsel zum VfL genau die richtige Entscheidung“, so Gans. Beim VfB Oldenburg freut man sich auf die Rückkehr von Menga. „Addy hat hier immer noch so viele Sympathiewerte, dass er sicherlich herzlich begrüßt wird“, ist sich Wilfried Barysch, Vorstandsvorsitzender vom VfB Oldenburg sicher.

Noch sind es aber drei Wochen bis zum Pokalschlager und die Konzentration bei beiden Teams ist erst einmal auf die Liga gerichtet. „Das Pokalspiel ist sicher etwas Besonderes“, äußert sich VfB-Coach Predrag Uzelac. „Aber der VfL Osnabrück ist in den Köpfen unserer Spieler noch nicht verankert. Erst gilt es, in der Liga gute Ergebnisse zu erzielen und die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir da auf einem guten Weg sind. Wenn schließlich der Tag gekommen ist, werden die Jungs alles geben und sich zerreißen, um für eine Überraschung zu sorgen“.

Beim VfL Osnabrück sieht es ähnlich aus. In diesem Jahr hat der VfL noch kein Ligaspiel gewinnen können und ist auf den 14. Tabellenplatz abgerutscht. Die Möglichkeit, in der dritten Liga noch den 4. Platz zu erreichen, der auch zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigen würde, ist in weite Ferne gerückt. Das sorgt für zusätzliche Brisanz im Pokal. „Wir sind die höherklassige Mannschaft und gehen natürlich als Favorit ins Spiel. Klares Ziel ist, im August bei der Auslosung des DFB-Pokals zu sehen, gegen wen wir antreten müssen, aber wir werden den VfB Oldenburg sicher nicht unterschätzen“, unterstreicht Mike Walpurgis. Was den Zuschauer-Zuspruch anbelangt, so hat im Vergleich der beiden Vereine ein Wandel stattgefunden. „In der Zeit, als der VfB Oldenburg in der 2. Liga spielte, waren wir in der Lage wie der VfB heute“, blickte Lothar Gans in die Vergangenheit. „Damals haben wir uns gewünscht, einen so großen Zuschauerzuspruch wie der VfB zu bekommen. Jetzt sind wir in der Situation, eine gewaltige Fan-Unterstützung hinter uns zu wissen und das macht uns stolz. Aber auch beim VfB bewegt sich vieles und die Mannschaft kann sich ihrer Fan-Unterstützung ebenfalls gewiss sein“.

Von der Notwendigkeit erweiterter Sicherheitsmaßnahmen geht auch der Nieder­sächsische Fußballverband, der in Oldenburg durch den Spiel­aus­schuss­vor­sit­zen­den Jürgen Stebani vertreten war, erst einmal nicht aus. Alle Beteiligten rechnen mit einem normalen Pokalspiel, beide Vereine werden sich vorher aber noch zu Gesprächen treffen.

Am Spieltag wird der VfB Oldenburg eine Kasse bereits um 12 Uhr öffnen. Die übrigen Kassen öffnen um 15:30 Uhr und um 16 Uhr wird das Stadion geöffnet. Ein Rahmenprogramm soll geboten werden, in erster Linie auch für die jungen Zuschauer/Fans. Der VfB rät, aufgrund des großen Andrangs mit dem Fahrrad oder Öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel zu kommen.

Sicherlich reizvoll ist eine besondere Aktion des VfB Oldenburg: Vereine, die mindestens 25 Karten als Sammelbestellung bei der Geschäftsstelle des VfB Oldenburg kaufen, erhalten als Mannschaft eine Trainingseinheit mit Spielern des Regionalligakaders.





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