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Trainerlob trotz Niederlage
Autor: Bernhard Knothe am 27.04.2026 - 01:27
Zu viele unglückliche SR-Entscheidungen gegen das Ankerteam
Wenn ein Trainer sein Team trotz einer Niederlage lobt, ist das sicher eine Besonderheit. Doch das Ankerteam hat sich dieses Lob trotz der Niederlage beim aktuellen Spitzenreiter verdient.
Personell musste Ankertrainer Fink gegenüber der Partie in Neustrelitz fünfmal umstellen. John, Rode, Birkholz und L. Billep fehlten aus verschiedenen Gründen, Hauer saß zuerst auf der Bank. Für das Quintett begannen Hurtig, Esdorf, Jahnke, Martin und Mura.
Nach einer guten Anfangsphase belohnte sich das Ankerteam mit einer schnellen Führung und konnte diese gut zwanzig Minuten behaupten. Dann eine unglückliche und eine unkonzentrierte Phase beim Ankerteam. Zuerst prallte ein Schuss der Hausherren vom Rücken des Ankerkeepers unglücklich ins eigene Tor, doch trotz eines Foulspiels an Kurth wurde der Treffer anerkannt. Kapitän Lares Kodanek verstand das zwar nicht, sah aber trotzdem den gelben Karton. Nur sieben Minuten später machte sich das negativ bemerkbar, denn bei einem Zweikampf gegen Ajala-Alexis entschied der Unparteiische erneut auf gelb, so dass Kodanek den Platz verlassen musste. Auch hier großes Entsetzen bei den Gästen, denn die Szene war nicht gelbwürdig. Das machte auch Ankertrainer Fink deutlich klar, trat über die Außenlinie und sah dafür die rote Karte des sächsischen Unparteiischen. Die Partie schien spätestens nach dem 3:1 kurz vor dem Seitenwechsel entschieden.
Lucas Meyer (links) brachte den FC Anker beim Spitzenreiter Tasmania Berlin mit 1:0 in Führung
„Wir haben nach der Pause ein tolles Spiel gemacht, stehen am Ende aber ohne Punkte da. Trotzdem kann ich euch für die Leistung nur ein Kompliment machen. Es lief alles gegen uns, aber ihr seid toll zurückgekommen. Jetzt müssen wir diese Leistungen beim Pokal in Pastow und drei Tage später zu Hause gegen Sparta Lichtenberg noch einmal abrufen“, zeigte sich Fink von der Leistung seines Teams beeindruckt.
SV Tasmania Berlin - FC Anker Wismar 5:3 (3:1)
SV Tasmania Berlin: Mika - Baca, Labbouz, Yajima (74. Ramos), Magalhaes, Danko (63. Kaiser), Amamoo (74. Bokake-Befonga), Mensah (78. Steinhauer), Ajala-Alexis (74. Ulrich), Yayla, Baak; Trainer: Pardis Fardjad-Azad
FC Anker Wismar: Kurth – Hurtig, Kodanek, Esdorf – Jahnke (86. J. Meyer), Martin (86. Sanguinette), Breier, Schmitt – L. Meyer (64. Hauer), Pataman – Mura; Trainer: Matthias Fink
Torschützen: 0:1 Lucas Meyer (11., schöner Heber von rechts über den Tasmanen-Torwart), 1:1 Hajo Kurth (32., Flanke von rechts auf den langen Pfosten, der Schuss von Jeanpierre Ajala-Alexis prallt an den Rücken von Kurth, unglückliches Eigentor, weil Kurth bei der Klärung klar am Fuß getroffen wird), 2:1 Nathaniel Amamoo (35., nach Flanke von Shean Mensah, 3:1 Shean Mensah (45., Konter über die rechte Seite, Ajala-Alexis passt auf den mitgelaufenen Mensah), 4:1 (58., Foulelfmeter, Pedro Cruz Nagalhaes nach Zweikampf mit Jonas Hurtig, FE ???), 4:2 Jonas Hurtig (69., nach Angriff über Breier und Pataman wird der im Strafraum attackiert, Hurtig setzt nach und netzt ein), 4:3 Max Hauer, (77., nach Freistoß von Hurtig kommt die Kugel zu Hauer und der netzt aus 16 Metern ein), 5:3 Fatih Baca (84., nach Ecke von Daniel Kaiser kommt Baca am langen Pfosten an den Ball und netzt ein).
Gelbe Karten: Yussef Labbouz, Fatih Baca – Hajo-Michel Kurth, Evgeni Pataman
Gelb/Rote Karte: Lares Kodanek (39., USB & Foulspiel)
Rote Karte: Trainer Matthias Fink wegen Betreten des Spielfeldes nach der gelb/roten Karte gegen Lares Kodanek (39.)
Schiedsrichter: John Bartsch; Assistenten: Benjamin Seidl, Florian Ordon (alle LV Sachsen) mit einer Reihe von unglücklichen Entscheidungen gegen das Ankerteam
Foto: Bernhard Knothe