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Landespokal: Lösbare Pokalaufgabe für den FC Anker
Autor: Bernhard Knothe am 09.10.2025 - 23:44
Am 09. September wurde im Medienhaus der OSTSEE-Zeitung in Rostock die dritte Runde im Lübzer Landespokal ausgelost, die zwischen dem 10. und 12. Oktober ausgetragen wird. Neben dem Drittligisten FC Hansa Rostock, der Regionalligavertretung des Greifswalder FC und den vier Oberligisten FC Anker Wismar, TSG Neustrelitz, der SG Dynamo Schwerin und dem SV Siedenbollentin waren 26 weitere Vereine im Lostopf. Allerdings ist das fünfte MV-Oberligateam, der F.C. Hansa Rostock II nicht dabei, denn Reservemannschaften dürfen in Mecklenburg-Vorpommern nicht am Landespokal teilnehmen. Unter den 26 Teams sind zehn Verbandsligisten, acht Vertreter der Landesliga und acht Teams aus den Landesklassen I bis IV. Zwei dieser Landesklassenteams bekommen es mit den beiden klassenhöchsten Teams, dem F.C. Hansa Rostock und dem Greifswalder FC zu tun. Während Rostock gegen den SV 90 Görmin antreten muss, gastiert Greifswald in Nossentiner Hütte in der Nähe von Malchow. Der SV 90 Görmin hat aber sein Heimrecht an die Rostocker abgegeben und tritt am Freitag im Ostseestadion beim Drittligisten an.
Auch die LSG Elmenhorst, am Stadtrand von Rostock, hat mit dem FC Anker Wismar ein Team zu Gast, das drei Klassen höher spielt. Die Hansestädter wollen in dieser Saison eine gute Rolle im Landespokal spielen. Die Vorzeichen dafür sind durchaus positiv, denn in der zweiten Runde gewann das Ankerteam beim Landesligisten SV Waren 09 mit 10:3-Toren, in der ersten Runde war der Sievershäger SV nicht angetreten. Am letzten Wochenende gab es für die Ankerecrew in der Oberliga einen 3:0-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten TuS Makkabi Berlin. „Alles andere als ein Einziehen in das Achtelfinale wäre eine große Enttäuschung. Elmenhorst liegt in der Landesklasse I nach sechs Spieltagen zwar auf Platz Fünf und hat bisher zwei der drei Heimspiele gewonnen, aber bei vollster Konzentration auf das Spiel müssen wir in die nächste Pokalrunde einziehen“, zeigt sich Ankertrainer Matthias Fink optimistisch. Für die Partie in Elmenhorst hat Fink praktisch seinen gesamten Kader zur Verfügung, auch Abwehrspieler Valentin Rode, der mehrere Wochen verletzt war.
Auch die anderen Oberligisten haben machbare Gegner zugelost bekommen. Dynamo Schwerin ist bei der SpVgg Torgelow Ueckermünde (Landesklasse) zu Gast. Die TSG Neustrelitz ist bei der SG Ludwigslust/Grabow gefordert (Landesliga) und der SV Siedenbollentin muss zum Derby beim SV Penzlin (Verbandsliga). Weitere hervorstechende Begegnungen sind die beiden direkten Verbandsligaduelle zwischen dem MSV Pampow und dem FC Förderkader Rostock sowie die Partie am Stadtrand von Rostock, wo der letztjährige Pokalfinalist SV Pastow den FSV Kühlungsborn erwartet.
Aus dem Kreisfußballverband Schwerin-Nordwestmecklenburg lagen noch acht Vereine im Lostopf. Neben dem FC Anker Wismar und der SG Dynamo Schwerin waren das die Verbandsligisten FC Mecklenburg Schwerin (spielen beim TSV 1860 Stralsund) und der MSV Pampow (zu Hause gegen den FC Förderkader Rostock), die Landesligateams von Einheit Grevesmühlen (empfangen den Verbandsligisten FSV Bentwisch), des FSV Testorf-Upahl (das Team spielt gegen das Verbandsligateam von SV Hafen Rostock) und der TSG Gadebusch (erwarten den Verbandsligisten Malchow) sowie die Landesklassenvertretung des Poeler SV. Die Insulaner sind als letztes Nordostteam gefordert, denn sie treten erst am Sonntag bei der SG Warnow Papendorf an.
Siegerteams am Prämientopf beteiligt
Diese dritte Runde im Landespokal ist für alle Mannschaften sehr lukrativ, denn die sechzehn Sieger sind am „Geldsegen“ beteiligt. Das heißt, der Landespokalsieger 2025/ 26 muss 25 Prozent seiner Prämie für die Teilnahme am DFB-Pokal abtreten. Dieses Geld wird mit einem konkreten Verteilungsschlüssel ab dem Achtelfinale im MV-Cupwettbewerb aufgeteilt. Die Mannschaften, die die Runde der letzten 16 Teams erreichten, strichen 1059,43 Euro ein. Mit dem Einzug ins Viertelfinale steigerte sich die Summe auf 2648,58 Euro. War die Reise im Pokal immer noch nicht beendet, erhielt der unterlegene Verein im Halbfinale 7945,72 Euro. Für den Verlierer des Endspiels, den SV Pastow gab es 18010,31 Euro. Diese Werte könnten den Prämien der laufenden Saison ähneln, kleinere Abweichungen sind aber möglich.
Hier alle Partien im Überblick:
SV 90 Görmin (LK) – FC Hansa Rostock (3. Liga), Freitag 19 Uhr
Grimmener SV (LL) – 1. FC Neubrandenburg (VL), Freitag 19.30 Uhr
MSV Pampow (VL) – FC Förderkader René Schneider (VL), Freitag 20 Uhr
FSV Blau-Weiß Greifswald (LK) – SV Kröslin (LK)
Einheit Grevesmühlen (LL) – FSV Bentwisch (VL), beide Samstag 13 Uhr
SC Parchim (LL) – TSV Friedland (LL)
SpVgg Torgelow Ueckermünde (LK) – Dynamo Schwerin (OL)
SV Pastow (VL) – FSV Kühlungsborn (VL)
TSV 1860 Stralsund (LL) – Mecklenburg Schwerin (VL)
Penzliner SV (VL) – SV Siedenbollentin (OL)
SG Ludwigslust/Grabow (LL) – TSG Neustrelitz (OL)
LSG Elmenhorst (LK) – FC Anker Wismar (OL)
SFV Nossentiner Hütte (LK) – Greifswalder FC (RL), alle Samstag 14 Uhr
FSV Testorf Upahl (LL) – SV Hafen Rostock (VL), Samstag 15 Uhr
Warnow Papendorf (LK) – Poeler SV (LK), Sonntag 11 Uhr
TSG Gadebusch (LL) – Malchower SV (VL)
(RL= Regionalliga, OL= Oberliga, VL= Verbandsliga, LL= Landesliga, LK= Landesklasse)