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Regionalliga Nord: Wie geht es weiter?
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Regionalliga Nord: Wie geht es weiter?

Autor: Stefan Freye am 11.08.2022
Logo Regionalliga NordDie dritte Runde steht auf dem Programm, und mit ihr gibt es wieder neun Partien in der Regionalliga Nord. Das eine oder andere Team möchte dabei den guten Start untermauern, andere dagegen endlich in die Spur finden.



Hannover 96 II – SC Weiche Flensburg (Fr, 19 Uhr)
Folgt nun bereits der dritte Streich? Nach Erfolgen gegen die Aufsteiger Kickers Emden (2:0) und Bremer SV (2:1) tritt Weiche mit der Maximalausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen zum Duell bei 96 II an. Die Favoritenrolle trägt der Gast allerdings vor allem angesichts des jüngsten Auftritts seines Gegners: Nach einem überzeugenden 2:0 über die Teutonia verloren die Niedersachsen zuletzt verdient mit 0:2 in Rehden. Ihr Trainer Daniel Stendel bemängelte danach, „dass wir einfach nicht genügend Lösungen im eigenen Ballbesitz hatten“. Er dürfte nun also einen spielerisch verbesserten Auftritt von seinem jungen Team erwarten. Die Chance ist durchaus gegeben: Gewisse Schwankungen zählen gerade bei einer Nachwuchsmannschaft und zumal zu Saisonbeginn einfach dazu.

Hamburger SV II – SSV Jeddeloh (Sa., 13 Uhr)
Ein frühes Spitzenspiel. Der HSV sammelte aus den Partien gegen Holstein II (4:0) und den TSV Havelse (2:1) sechs Punkte und setzte sich angesichts seines Torverhältnisses die Tabellenspitze. Der Gast aus Jeddeloh tritt zwar „nur“ mit vier Punkten an, vermochte aber sowohl in Drochtersen (3:2) also auch gegen Norderstedt (3:3) zu überzeugen. Angesichts der fünf Gegentreffer scheint aber auch klar, wo der Schuh noch drückt: Der Tabellendritte steht derzeit nicht so sicher in der Abwehr und kassierte mehr Tore als die meisten anderen Regionalligisten. So wird das Duell in Hamburg um einen spannenden Aspekt bereichert: Im HSV wartet die derzeit erfolgreichste Offensive der Liga auf den SSV.

Holstein Kiel II – Teutonia 05 Ottensen (Sa., 14 Uhr)
Das Spiel zweier Mannschaften, die sich den Start ganz anders vorgestellt hatten: Weder Holstein, Tabellenvierter der letzten Spielzeit, noch die hochveranlagte Teutonia gewannen in ihren zwei Partien einen Punkt. Während die Kieler wohl unter den üblichen Startschwierigkeiten einer ebenso jungen wie neuformierten Mannschaft leiden, wurde aus einem starken Teutonia-Kader offenbar noch keine funktionierende Einheit, mit sicherer Abwehr und schlagkräftiger Offensive. Nun wurde reagiert und ein weiterer Spieler geholt: Vom VfB Oldenburg kommt der 27-jährige Stürmer Maik Lukowicz. „Er macht uns offensiv noch flexibler, verfügt über eine Menge Erfahrung und Routine, mit der er uns weiterhelfen kann“, sagt Teutonia-Trainer David Bergner.

Kickers Emden – TSV Havelse (Sa., 14 Uhr)
Ohne Punkt und eigenen Treffer gehen die Kickers ins dritte Saisonspiel. Aber das vermag nicht unbedingt zu überraschen, trat der Aufsteiger bislang doch gegen die Topteams Weiche Flensburg (0:2) und VfB Lübeck (0:3) an. Wird es gegen den Drittliga-Absteiger aus Garbsen nun leichter? Vermutlich nicht. Der Gast steht nach einem Punkt aus den Partien gegen Norderstedt (0:0) und den HSV II (1:2) bereits ein wenig unter Druck, möchte er den Anschluss an die Spitze nicht verlieren. Dabei lieferte der TSV gegen den HSV eine ordentliche Leistung ab, hatte aber auch noch unter Verletzungspech zu leiden: Linksverteidiger Niklas Teichgräber zog sich einen Achillessehnenriss zu und wir lange fehlen.

SpVgg Drochtersen/Assel – Eintracht Norderstedt (Sa., 17 Uhr)
Das lief richtig gut: Mit einem ordentlichen Auftritt beim 4:2 gegen den SV Werder II vermochte sich die Spielvereinigung für die unglückliche 2:3-Auftaktpleite gegen Jeddeloh zu rehabilitieren. Die neuformierte Elf scheint also auf dem richtigen Weg zu sein, erwartet mit der Eintracht nun allerdings auch eine weitere Herausforderung. Zwar kam der Gast in seinen beiden Spielen jeweils nicht über ein Unentschieden hinaus. Doch die Leistungen beim 0:0 gegen Havelse und dem 3:3 in Jeddeloh vermochten ebenfalls zu überzeugen. "Es fühlt sich nicht gut an, weil es sich nach zwei verlorenen Punkten anfühlt", meinte Olufemi Smith nach der Punkteteilung mit dem SSV. Der Eintracht-Coach ging jedoch davon aus, „dass wir mit etwas Abstand mit diesem Unentschieden gut leben können."

Phönix Lübeck – Atlas Delmenhorst (So., 14 Uhr)
Der Start hielt angesichts einer 1:3-Heimniederlage eine Enttäuschung bereits, beim Aufsteiger in Lohne gelang Phönix allerdings bereits der erste Saisonerfolg (3:2). Nach dem ausgeglichenen Start steht nun erneut ein Heimspiel auf dem Programm, und diesmal soll sich der Adlerhorst natürlich als glückliches Pflaster erweisen. In Atlas ist ein noch ungeschlagener Gegner zu Gast: Dem 1:1 in Hildesheim ließen die Niedersachsen einen 2:1-Heimerfolg gegen Holstein II folgen. Dabei hatte Atlas in dieser Partie noch auf seinen Kapitän Dominik Schmidt (Knieprobleme) verzichten müssen. Er soll in Lübeck wieder mit von der Partie sein.

SV Werder Bremen II – FC St. Pauli II (14 Uhr)
Beide Teams stehen vor ihrem zweiten Saisonspiel: Die Bremer verloren am letzten Wochenende mit 2:4 gegen Drochtersen/Assel, während St. Pauli seinen Auftakt vor rund zwei Wochen mit 3:1 bei Phönix gewonnen hatte. Das spielfreie Wochenende nutzte das Team von Elard Ostermann zu einem Kurztrainingslager in Hitzacker. Die Bremer waren dagegen enttäuscht nach dem verpatzten Auftakt. Unzufrieden mit der Leistung waren sie dagegen nicht. „Die Mannschaft hat nie aufgesteckt und es immer weiter versucht, am Ende bleibt über, dass wir uns für den Aufwand nicht belohnt konnten", kommentierte Trainer Konrad Fünfstück das 2:4 gegen D/A.

VfV Borussia 06 Hildesheim – BSV Rehden (So., 15 Uhr)
Dem 1:1 gegen Atlas schloss sich zuletzt ein spätes 3:2 bei der Teutonia an – der VfV kann mit den vier Punkten aus zwei Spielen vermutlich gut leben. Der Gast aus Rehden kam erst einmal zum Einsatz in der Regionalliga Nord, wusste beim 2:0 über Hannover 96 II aber auch zu überzeugen. „Hildesheim hat eine eingespielte Truppe und ist gefestigt, wir treffen auf eine gute Mannschaft, und wir sind gewarnt“, sagt BSV-Coach Kristian Arambasic. Er sieht sein Team vor einem „Fifty-Fifty-Spiel“.

Bremer SV – VfB Lübeck (So., 15 Uhr)
Auch hinter dem BSV liegt erst ein Saisonspiel, und das ging angesichts eines 1:2 in Flensburg verloren. Allerdings war man beim Aufsteiger keineswegs unzufrieden mit diesem Auftakt. „Mit dieser Leistung ist mir nicht bange“, hatte BSV-Coach Torsten Gütschow nach Niederlage betont. Tatsächlich war sein Team über weite Strecken gleichwertig angetreten und dürfte nun selbstbewusst ins erste Heimspiel gehen. Das erscheint nach den bisherigen Auftritten des Gastes allerdings auch notwendig: Der VfB warf erst den Zweitligisten Hansa Rostock aus dem DFB-Pokal (1:0) und untermauerte beim 3:0-Auftaktsieg gegen Kickers Emden seine Ambitionen in der Liga. Das neue Team der Lübecker gilt ganz allgemein ja als Topfavorit auf den Titel.





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