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Regionalliga Nord: Was machen die Topteams?
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Regionalliga Nord: Was machen die Topteams?

Autor: Stefan Freye am 22.10.2021
Logo Regionalliga NordKeine Frage: Es wird auch diesmal spannend in einer Liga, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Der Fokus dürfte allerdings auf den beiden Spitzenreitern liegen: Sowohl Teutonia 05 als auch der VfB Oldenburg teilten sich zuletzt die Punkte – und trugen damit ihren Teil bei zum Image einer unberechenbaren Spielklasse.


GRUPPE NORD

SC Weiche Flensburg – Altona 93 (Sa., 13.30 Uhr)
Endlich: Beim 2:0 im Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV II feierte Weiche am Dienstag den ersten Erfolg nach zuvor zwei sieglosen Partien. Und da die Flensburger zwischendurch auch noch spielfrei waren, gelang in diesem Nachholspiel zugleich der erste dreifache Punktgewinn im Oktober. Er hinterließ einen durchweg zufriedenen Trainer. „Es war mal wieder eine richtige Mannschaftsleistung, und mir hat gefallen, mit welchem Teamgeist wir antraten: Jeder hat seine Aufgabe erfüllt“, meinte Thomas Seeliger. Der Tabellendritte ist in seiner aktuellen Form also eine echte Herausforderung für Altona. Das Schlusslicht wartet seit vier Partien auf einen Sieg und gewann lediglich einen Zähler in diesem Zeitraum.

Hamburger SV II – FC St. Pauli II (So., 13 Uhr)
Das 0:2 gegen Weiche war nicht das Ergebnis einer schlechten Leistung. „Vom Einsatz her kann ich meiner Mannschaft auch heute wieder keinen Vorwurf machen, es zieht sich leider etwas durch die letzten Wochen, dass wir ordentlich spielen, aber zu wenig Punkte holen“, fasste HSV-Trainer Pit Reimers die Niederlage zusammen. Insofern scheint sein Team zumindest theoretisch gerüstet für das kleine Derby. Aber das ist wohl auch dringend notwendig: St. Pauli machte zuletzt viel Boden gut und kletterte dank sieben Punkten aus drei Spielen auf den sechsten Rang – der Gast liegt drei Zähler und zwei Plätze vor dem HSV.

Eintracht Norderstedt – SpVgg Drochtersen/Assel (So., 14 Uhr)
Vier Remis in Folge lassen Deutungen in alle Richtungen zu. Für Eintracht-Coach Jens Martens liegt die Sache aber auf der Hand: „Leider können wir die Leistung, zu der wir im Stande sind, momentan nicht über 90 Minuten auf den Platz bringen.“ Es mangelt an der Konstanz, befanden sich unter den zahlreichen Unentschieden zuletzt doch auch ein 1:1 gegen Phönix Lübeck und ein 2:2 gegen den Heider SV. Andererseits: Nach diesen Enttäuschungen kann der Gastgeber gegen die Spielvereinigung eine Menge gut machen. Der Gast kommt ja als Tabellenvierter und er ist seit vier Spielen ungeschlagen (2-2-0).

Teutonia 05 Ottensen – Phönix Lübeck (So., 14 Uhr)
Das wird spannend: Findet der Spitzenreiter nach drei Unentschieden in Folge gegen den Tabellenneunten zurück in die Spur? „Wir müssen jetzt weiterarbeiten, eine konzentrierte Leistung zeigen und unsere Chancen ausnutzen“, meinte Cotrainer Jan-Philipp Rose nach dem 1:1 beim Kellerkind Heider SV. Die Ruhe bewahren und sich auf seine Stärken besinnen – so soll das Erfolgsrezept aussehen. In Phönix Lübeck, dem Staffelneunten, kommt nun ein Team von ähnlicher Qualität wie der letzte Gegner. Der Gast hat nichts zu verlieren und könnte seinerseits wohl ganz gut leben mit einem Remis – es wäre dann das dritte in Folge.

Holstein Kiel II – Heider SV (So., 14 Uhr)
Die Rollen sind sehr klar verteilt: Der Tabellenzweite – mit 24 Treffern zugleich das Team mit dem erfolgreichsten Angriff – empfängt den Vorletzten. Alles andere als ein Kieler Sieg käme einer Überraschung gleich. Aber was bedeutet das schon in dieser Staffel? Der Gast wusste zuletzt mit zwei Unentschieden in Folge, nämlich gegen Norderstedt und Teutonia, zu überraschen. Ihm mangelt es nicht an Selbstbewusstsein. „Der Heider SV hat die beste Mannschaft seit Jahren. Fast an jedem Tag haben wir das gezeigt und sind daher auf jeden Fall ligatauglich“, sagt Trainer Sönke Beiroth.

GRUPPE SÜD

Atlas Delmenhorst – Hannover 96 II (Sa., 15 Uhr)
Das tat gut: Beim 4:0 über den FC Oberneuland gelang Atlas zuletzt ein wichtiger Sieg über einen direkten Konkurrenten. Er wurde mit dem Sprung auf den vierten Rang belohnt. Der Gast kommt als Tabellendritter, und so findet in Delmenhorst im Grunde genommen ein Spitzenspiel statt. Die aktuelle Form dürfte dabei allerdings zumindest ein wenig für 96 II sprechen: Das Team ist seit vier Partien siegreich, während Atlas vorm Sieg gegen den FCO zwei Niederlagen kassiert hatte.

SSV Jeddeloh – VfV Borussia 06 Hildesheim (Sa., 15 Uhr)
Das 0:2 bei Hannover 96 II dämpfte die gute Stimmung, war dem SSV beim 1:0 in Oberneuland zuvor doch der erste Saisonsieg gelungen. Aber am Selbstbewusstsein sollte die späte Pleite gegen 96 II nichts geändert haben: Der Gastgeber hat nach schwierigen Startwochen mehr und mehr zu seiner Form gefunden. Der Vorletzte wird nun auch gegen den VfV aus Hildesheim ans Limit gehen wollen. Der Gast (5.) konnte zuletzt ja auch nicht an die guten Vorwochen anknüpfen und ist angesichts von nur einem Punkt aus den letzten zwei Spielen auf den fünften Rang abgerutscht.

VfB Oldenburg – FC Oberneuland (So., 15 Uhr)
Hoppla. Das 1:1 beim SV Werder II konnte ja noch als ordentliche Punkteteilung im Spitzenspiel gelten. Das 1:1 beim Lüneburger SK im Nachholspiel am Mittwoch kam dagegen recht überraschend. Immerhin vermochte der VfB auf diese Woche aber die komplette Hinrunde der Staffel Süd ohne Niederlage (8-2-0) abzuschließen. Noch ist ja auch nichts passiert, noch belegen die Oldenburger den Spitzenplatz mit satten sechs Punkte vor dem SVW II. Und nun kommt im FC Oberneuland ein Team, das zuletzt einige Rückschläge hinnehmen musste: Den Ausfall diverser Leistungsträger und drei Niederlagen in Folge. Nach dem 0:4 in Delmenhorst hatte FCO-Coach Kristian Arambasic „Kampf und Leidenschaft“ eingefordert. Ein engagierter Auftritt dürfte wohl die Minimalanforderung für eine Überraschung in Oldenburg sein.

BSV Rehden – SV Werder Bremen II (So., 15 Uhr)
Es lief durchwachsen in den vergangenen Wochen. Lediglich ein Sieg gelang dem BSV an den letzten vier Spieltagen. Das ist zu wenig für ein Team, das als Tabellensechster durchaus Chancen auf die Meisterrunde besitzt. Ob sich die Bremer nun als Aufbaugegner eignen? Der Gast ist seit dem 0:3 in Oldenburg am ersten Spieltag unbesiegt – und er bestand beim 1:1 gegen den VfB im Rückspiel gerade erst seine Feuertaufe. „Wir können gut damit leben und sind auf einem guten Weg“, meinte Nachwuchsdirektor Björn Schierenbeck nach der jüngsten Punkteteilung. Sein Team geht nun wohl auch als Favorit in dieses Spiel.

Lüneburger SK – HSC Hannover (So., 15 Uhr)
Beide Teams wussten zuletzt zu überzeugen: Der LSK trotzte dem VfB Oldenburg beim 1:1 einen Zähler ab, und der HSC gewann mit 2:1 gegen den BSV Rehden. Während der Gast aber nach dem dritten Saisonsieg auf den siebten Tabellenplatz sprang, also den Anschluss ans Mittelfeld herstellte, blieben die Lüneburger das Schlusslicht der Staffel. Mit einem Heimsieg würden sie allerdings bis auf einen Punkt zum HSC aufschließen. Angesichts des Jubels nach dem unerwarteten Remis gegen den Spitzenreiter sollte die Stimmung in Lüneburg jedenfalls ziemlich gut sein.





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