Cookie Consent by PrivacyPolicies.com DIE FUSSBALLECKE - MELDUNGEN
Kopfgrafik
Regionalliga Nord: Es wird sortiert
Meldungen

Regionalliga Nord: Es wird sortiert

Autor: Stefan Freye am 08.10.2021
Logo Regionalliga NordIn Ottensen findet das Topspiel des Wochenendes statt, tritt Spitzenreiter Teutonia doch gegen den Dritten aus Kiel an. Das ist aber längst nicht alles: In beiden Gruppen kommt es zu interessanten Duellen, denn kurz vor dem Ende der Qualifikations-Hinrunde geht es um nicht weniger als die Sortierung der beiden Staffeln.


STAFFEL NORD

Heider SV – Eintracht Norderstedt (Sa., 14 Uhr)
Langsam wird es Zeit: Nach vier Niederlagen in Folge geht es für den Gastgeber um den Anschluss an die Konkurrenz. Möchte der Tabellenzehnte noch ein paar Plätze gut machen, dann sollte er langsam mal wieder punkten. Immerhin kommt mit der Eintracht aber kein Gegner, der für seine Auswärtsstärke bekannt ist. Gerade vier Punkte gewann das Team von Jens Martens in vier Auswärtsspielen. Auf fremden Platz wird offenbar besonders deutlich, dass der Eintracht (6.) gelegentlich der Killerinstinkt abgeht. „Uns hat wie so oft in den vergangenen Wochen der entscheidende Punch gefehlt“, kommentierte der Trainer das 1:1 gegen Teutonia am vergangenen Spieltag.

FC St. Pauli II – Weiche Flensburg (So., 14 Uhr)
Der späte Ausgleich beim 2:2 in Altona soll noch etwas wert sein. „Die Punkte gegen Mannschaften, die unten stehen, sind besonders wichtig“, meinte Pauli-Coach Joachim Philipkowski nach der Punkteteilung. Das bedeutet aber sicher nicht, dass der Gastgeber das Spiel gegen Weiche, eine Mannschaft, die oben steht, nun abschenkt. Der Tabellenneunte benötigt ja jeden Punkt. Ob etwas drin ist, muss dagegen bezweifelt werden: Der Gast kommt als Tabellenzweiter. Er ist seit drei Partien (2-1-0) ungeschlagen.

Teutonia 05 Ottensen – Holstein Kiel II (So., 14 Uhr)
Das 1:1 in Norderstedt verhinderte den sechsten Sieg in Folge. Aber das störte Dietmar Hirsch weniger als die Leistung der Teutonia. Der Trainer machte am vergangenen Spieltag schließlich „die schlechteste Leistung“ aus. Andererseits fand Hirsch: „Wir haben bisher eine hervorragende Saison gespielt und solche Spiele stehen meiner Mannschaft dann auch mal zu“. Es ginge nun gleichwohl darum, wachsam zu sein. Mit den zuletzt spielfreien Störchen kommt ja auch keine Laufkundschaft. Zu Gast beim Spitzenreiter ist der Tabellendritte. Die Frage nach dem Topspiel des Wochenendes lässt sich also leicht beantworten.

SpVgg Drochtersen/Assel – VfB Lübeck (So., 15 Uhr)
Das 0:0 in Flensburg untermauerte die Form des Gastgebers: Die Spielvereinigung (4.) ist auf einem guten Weg, die übliche Rolle als Mitglied der Spitzengruppe auch in dieser Spielzeit einzunehmen. Eine für den VfB übliche Rolle gibt es dagegen nicht, er stieg ja gerade aus der 3. Liga ab. Nach drei ungeschlagenen Spielen (1-2-0) kletterten die Lübecker auf den fünften Rang, treten also als Tabellennachbar des Gastgebers an. Und der VfB war noch am Donnerstag beschäftigt: Er empfing Schalke 04 zum Testspiel und schlug sich vor rund 3.000 Zuschauern angesichts einer 0:2-Niederlage ziemlich gut.

STAFFEL SÜD

SV Werder Bremen II – Atlas Delmenhorst (Sa., 14 Uhr)
Das späte 1:1 in Jeddeloh irritierte die Bremer nicht. „Das ist ärgerlich, aber okay“, fand Trainer Konrad Fünfstück. Seine junge Mannschaft könne sich nach anstrengenden Wochen und fünf Siegen in Folge schon mal einen Ausrutscher erlauben. Nun kommt es zum spannenden Derby gegen den Nachbarn aus Delmenhorst. Dabei tritt der Tabellenzweite sicher als Favorit an, sollte sich aber nicht zu sicher sein: Abgesehen davon, dass Atlas das Derby zu einer Wiedergutmachung des enttäuschenden 0:1 gegen den HSC nutzen will, zählt der Gast als Tabellenfünfter zu den stärkeren Teams der Staffel.

FC Oberneuland – SSV Jeddeloh (Sa., 15 Uhr)
Nach „zehn überragenden Punkten“ (Kristian Arambasic) folgte beim 0:3 in Hildesheim eine Enttäuschung für den FC Oberneuland. „Vielleicht brauchen wir solche Rückschläge“, vermutet der Trainer. Sein Team habe nicht schlecht gespielt, dabei aber schon die Leidenschaft der vergangenen Aufritte vermissen lassen. Gegen den SSV will man nur zu alten Einstellung zurückfinden. Der Gast schien angesichts von fünf Unentschieden bereits auf Punkteteilungen abonniert. Am Mittwoch ging das Nachholspiel beim VfB Oldenburg allerdings mit 1:3 verloren (Tore: Kifuta Makangu (88.) / Ayodele Adetula (40.), Maik Lukowicz (55.), Max Wegner (90.+4)). Damit wartet das Team von Oliver Reck noch immer auf den ersten Saisonsieg (0-5-3). Es wird langsam Zeit für das Schlusslicht.

BSV Rehden – Lüneburger SK Hansa (Sa., 15 Uhr)
Der BSV war auf dem aufsteigenden Ast, blieb zuletzt aber dreimal ohne Sieg und verlor die beiden vergangenen Partien. Dabei durfte nur das 1:4 in Oldenburg als erwartet gelten, die 1:2- Heimniederlage gegen Atlas wohl eher nicht. Der Gastgeber hat also etwas gutzumachen, und das soll nun der LSK zu spüren bekommen. Der Gast aus Lüneburg wartet mittlerweile seit sechs Partien auf einen dreifachen Punktgewinn, gewann dabei lediglich zwei Punkte und rutschte auf den vorletzten Rang der Staffel ab. Keine Frage: In Rehden steht der LSK mindestens so unter Zugzwang wie der Gastgeber.

Hannover 96 II – VfV Borussia 06 Hildesheim (So., 13 Uhr)
Nun ist sie endgültig vorbei, die Negativserie. Nach vier Niederlagen in Folge gelangen 96 II zuletzt zwei Siege. Als Tabellenvierter ist man wieder mittendrin im Geschehen der Staffel Süd. Das gilt allerdings auch für den Dritten aus Hildesheim. Der VfV verdaute die 1:8-Klatsche bei Werder erstaunlich gut und gewann zuletzt mit 3:0 gegen den FCO. Er stellte damit unter Beweis, wie schnell es gehen kann in der engen Gruppe. Der Sieger dieses erweiterten Topspiels würde sich den Platz hinter dem VfB und Werder wohl erst einmal sichern – und das ist bestimmt keine schlechte Motivationshilfe.

HSC Hannover – VfB Oldenburg (So., 15 Uhr)
Was soll der HSC gegen diesen Gegner ausrichten? Nach dem 3:1 gegen den SSV Jeddeloh tritt der VfB mit sieben Siegen aus sieben Spielen an. Da steht ein Tabellenachter für gewöhnlich vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Aber Moment mal: Hat der HSC nicht gerade erst mit einem 1:0 bei Atlas Delmenhorst überrascht? Es könnte also sein, dass das Team von Martin Polomka durchaus zu haben ist für unerwartete Ergebnisse. Gegen den VfB Oldenburg wird man es auf jeden Fall ein weiteres Mal versuchen.





Gesehen202 mal angesehen  |  Druckversion Druckversion  |  Zurück
0 Kommentare
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Newsbeitrag geschrieben.