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Regionalliga Nord: Es fehlt nur an der Quantität
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Regionalliga Nord: Es fehlt nur an der Quantität

Autor: Stefan Freye am 11.10.2018
Logo Regionalliga NordDer 14. Spieltag der Regionalliga Nord geht mit nur sieben Spielen über die Bühne. Die Partie zwischen Hannover 96 II und Holstein Kiel II (1:1) wurde bereits ausgetragen und das Duell zwischen dem BSV Rehden und dem SV Werder II angesichts der Bremer Länderspielabstellungen auf den 30. Oktober verlegt. Das bedeutet allerdings nicht, dass dieser Runde etwas fehlen muss – es werden schließlich sieben interessante Begegnungen ausgetragen.

SpVgg Drochtersen/Assel – VfB Lübeck (Fr., 19.30 Uhr)

Das Flutlicht geht an im Kehdinger Stadion, und das ist eine gute Gelegenheit, an der Heimbilanz zu arbeiten. Zwar holte die Spielvereinigung aus ihren sechs Partien immerhin elf Punkte (3-2-1). Sie gewann allerdings nur die Hälfte ihrer Spiele auf eigenem Platz, und das entspricht eher nicht den üblichen Zuständen in Drochtersen, wo man nun seit drei Spielen auf einen Sieg wartet. Jetzt kommt allerdings der Tabellenzweite aus Lübeck, und der hat wirklich keine Punkte zu verschenken. Das 0:0 gegen Rehden war schließlich deutlich weniger, als der VfB erwartet hatte nach zuvor drei Siegen in Folge.

SC Weiche Flensburg – Lüneburger SK Hansa (Sa.,13.30 Uhr)

Nun kommt es wohl langsam darauf an: Möchte Weiche (5.) den Anschluss an die Topteams halten, so sollten den drei Siegen in Folge ein paar weitere folgen – es ist eine richtige Serie fällig. Allerdings gelang beim 2:1 in Havelse zuletzt eher ein schmeichelhafter Erfolg. „Ich bin froh, dass wir die drei Punkte haben, die sehr glücklich waren“, kommentierte Daniel Jurgeleit die jüngsten drei Punkte. Der Trainer wird also eine Steigerung erwarten. Der Neunte aus Lüneburg dürfte deshalb vor einer Herausforderung stehen.

SSV Jeddeloh – Hamburger SV II (Sa., 16 Uhr)

Nach drei Niederlagen in Folge ist der SSV auf den 14. Platz der Liga. Eine solche Tabellenregion ist der Aufsteiger der vergangenen Saison nicht gewohnt. In Jeddeloh war es lange Zeit eigentlich nur bergauf gegangen. Nun wird sich also zeigen, wie das Team mit Rückschlägen umgeht. Einen Rückschlag musste zuletzt allerdings auch der HSV (10.) hinnehmen. Das 1:1 im Heimspiel gegen den VfB Oldenburg entsprach nämlich nicht den Erwartungen des Gastes. Unterm Strich vermochten die Hamburger ihren schwachen Start allerdings zu korrigieren. Sie sind momentan vermutlich etwas besser drauf als ihr Gegner.

FC St. Pauli II – VfL Wolfsburg II (So., 14 Uhr)

Der Tabellensiebte empfängt den Spitzenreiter – und doch findet in Hamburg ein Topspiel statt. Der Gast, mittlerweile seit zehn Partien unbesiegt, befindet sich sowieso in einer sehr guten Form. Aber auch St. Pauli zählt derzeit zu den formstärksten Mannschaften. Schließlich gewann der Gastgeber gleich vier der letzten fünf Partien. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs, es geht so weiter wie zuletzt“, kommentierte Trainer Joachim Philippkowski den jüngsten 1:0-Erfolg beim starken Aufsteiger in Kiel.

Germania Egestorf-Langreder – VfL Oldenburg (So., 15 Uhr)

Die Germania darf derzeit als extremes Team gelten. Es ist nämlich extrem, wie sich Heim- und Auswärtsbilanz unterscheiden. Beim 0:1 in Bremen blieb das Team auch im sechsten Spiel auf fremden Platz ohne Punkt. Im Stadion an der Ammerke läuft es dagegen richtig gut: In fünf Partien gewann die Germania dort 13 Punkte (4-1-0). Ob es angesichts dieser Statistik etwas zu holen gibt für den VfL? Der Vorletzte ist auswärts schließlich genauso ungefährlich wie sein Gegner (0-0-6).

U.L.M. Wolfsburg – Eintracht Norderstedt (So., 15 Uhr)

Es geht nun um nicht weniger als den Anschluss für Lupo Martini: Der Tabellenletzte wird mittlerweile durch fünf Punkte von einem Nichtabstiegsplatz getrennt und sollte nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge nun endlich wieder punkten. Zu verschenken hat der Elfte aus Norderstedt allerdings nichts, vermochte er sich beim 1:0 über Jeddeloh doch gerade erst etwas vom Tabellenkeller abzusetzen.

VfB Oldenburg – TSV Havelse (So., 15 Uhr)

Der Gastgeber ist seit einigen Spielen unbesiegt und landete beim 1:1 im Auswärtsspiel beim HSV auch einen Achtungserfolg. Der Gast machte beim 1:2 gegen Weiche Flensburg dagegen eine weniger gute Erfahrung – bezogen auf das Ergebnis. Die Leistung des TSV kam dagegen gut an, auch beim Trainer. „Ich war begeistert von unseren Jungs. Wenn wir heute nach Hause gehen, freuen wir uns lieber über die zweite Halbzeit, als dass wir uns darüber ärgern, gegen den Meister verloren zu haben“, meinte Trainer Christian Benbennek. Insofern dürften in Oldenburg zwei selbstbewusste Mannschaften aufeinandertreffen. 



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