Oberliga Niedersachsen 2011/12 - Spielbericht
10. Spieltag - Sonntag, 09.10.2011 - 15:00
VfL Osnabrück II - Goslarer SC 1:3 (1:1)
VfL Osnabrück II: Nils Zumbeel - Benjamin Möllers, Julian Gieseke, Robin Twyrdy, Gerrit Freudenberg (75. Deniz Taskesen) - Julian Wolf, Lars Pöhlker - Ricardo Balzis (66. Gino Lago-Bentron), Ugur Birdir, Edgar Kammerer (84. Lennard Meyer) - Ismail Budak
Trainer: Joe Enochs
Goslarer SC: Nico Lauenstein - Tim Rubink, Blerim Rrustemi (77. Nils Pölzing), Alessandro Caruso, Peter Endres, Slavomir Lukac, Mirhudin Kacar, Filip Sajbidor, Corvin Behrens (84. Tezcan Karabulut), Justin Eilers (86. Jörn Winkler), Muhamed Alawie
Trainer: Manfred Wölpper
Tore: 0:1 Muhamed Alawie (4.); 1:1 Ismail Budak (28.); 1:2 Muhamed Alawie (57.); 1:3 Justin Eilers (82.)
Schiedsrichter/in: Benjamin Schmidt (Laatzen) - Assistenten: Aleksandar Lukic (Hannover), Michael Nitsche (Ronnenberg)
Zuschauer: 150
Goslarsche Zeitung
Alawie trifft zweimal beim 3:1-Sieg des Goslarer SC 08 in Osnabrück
Von Frank Saigge
Nach einer seiner besten Saisonleistungen gewann der Goslarer SC 08 bei der 2. Mannschaft des VfL Osnabrück mit 3:1 (1:1) und rückte dadurch auf Platz zwei der Fußball-Oberliga vor.
Trainer Manfred Wölpper war nach Spielschluss doch einigermaßen erstaunt darüber, auf welche Art und Weise seine Schützlinge diese drei Punkte unter Dach und Fach gebracht hatten. Am Mittwoch, beim 3:1-Sieg im Nachholspiel gegen Oldenburg, hatten die Gastgeber unter seinen Augen eine beeindruckende Leistung gezeigt. „Da ist mir doch ganz schön mulmig geworden“, meinte der Trainer, der dann aber erleben durfte, wie souverän seine Truppe diesen starken Gegner in Schach hielt.
Dazu bei trug sicherlich das frühe Führungstor bei, als Mirhudin Kacar per Zuckerpass Muhamed Alawie bediente und der überlegt vollendete. Der Stürmer, vorigen Samstag erstmals nicht in der Startelf, hatte von seinem Trainer wieder das Vertrauen geschenkt bekommen und zahlte es zurück. „Seine Wucht im Angriffsspiel hat uns gegen Langenhagen doch gefehlt. Er hat zwar auch viele Ballverluste, übt aber doch ordentlich Druck auf die gegnerische Abwehr aus.“
Die Gäste ließen sich auch durch den überraschenden Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen, sondern antworteten kurz nach der Pause in spektakulärer Manier. Erneut war der überragende Kacar der Ausgangspunkt, der Filip Sajbidor maßgerecht bediente, und dessen Vorlage wuchtete erneut Alawie zur neuerlichen Führung ins Osnabrücker Tor.
Danach beherrschte der GSC das Spiel, das endgültig entschieden war, als in der Schlussphase nach einer Kombination zwischen Corvin Behrens und Justin Eilers dieser für den Endstand sorgte.