Oberliga Nordost Nord 2017/18 - Spielbericht

3. Spieltag - Sonntag, 27.08.2017 - 14:00
SV Altlüdersdorf - CFC Hertha 06 2:0 (1:0)

Taktikschema ist eine mögliche Variante.




Erfolg verdient und nie in Gefahr

Nach zwei Spielen mit vielen guten Kritiken wollte der SV Altlüdersdorf nun unbedingt auch die ersten Punkte einfahren. Entsprechend spielbestimmend agierten die Lila–Weißen von der ersten Minute an. In der Defensive stand man absolut sicher und so konnte der Gastgeber zielstrebig das Spiel nach vorn orientieren. Von Vorteil sicher auch die frühe Führung. Szymon Sidorowicz jagte einen zu kurz abgewehrten Freistoß unhaltbar in die Maschen. Bis zur Pause fast durchgehend ein Spiel auf ein Tor.

Letztlich mit einem Chancenverhältnis von 6:0 für Altlüdersdorf. Belohnt wurde die Überlegenheit aber nicht mehr. Kamil Zielinski (5.) und Kevin Owczarek scheiterten an Torhüter Ferdinand Hahn. Jakub Klimko (13.) und nochmals Zielinski (41.) schossen bzw. köpften total freistehend haarscharf daneben. Sven Marten verfehlte ebenfalls nur knapp (39.). Nur 1:0 zur Halbzeit, sehr schmeichehaft für die Gäste.

Nach dem Wechsel beteiligte sich auch Hertha optisch am Spielgeschehen. Chancen konnte man sich aber immer noch keine erarbeiten, geschweige denn erspielen. Stattdessen kontrollierte der Gastgeber recht locker die Partie. Zielinski (54.; 57.) und Klimko (56.) vergaben jedoch weitere Hochkaräter. Die Entscheidung fiel nach einem langen Abschlag von Torhüter Georgios Kitsos. Marten war auf und davon und überwand Hahn mit einem überlegten Heber (75.). Nun war der Drops endgültig gelutscht. Ein Erfolg, der nie in Gefahr kam, sicherte den ersten Dreier für den SVA.

Trainer Bucinski: „Vorige Woche wir haben sehr gut gespielt, aber verloren. Diese Woche haben wir nicht so gut gespielt, aber auch nicht schlecht. Aber wichtig waren die drei Punkte.“

Gästetrainer Halat: „Glückwunsch an Altlüdersdorf. Wir hatten uns eigentlich doch mehr vorgenommen. Aber das frühe Gegentor und Gelb/Rot taten uns nicht gut. Erst in der zweiten Hälfte haben wir das Spiel offener gestaltet, aber auch ohne Chance.“

Dirk Wieland




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